Gewähr­leis­tung treibt Bau­fir­ma in die Insol­venz

Das Unternehmen errichtete schlüsselfertige Hallenbauten.

Ein Forderungsausfall und der Fehler eines Subunternehmers haben die Firma Hallenbau Pfeiffer in die Knie gezwungen.

Ein Forderungsausfall aus dem Jahr 2015 hat die Firma Hallenbau Pfeiffer aus Krottendorf-Gaisfeld in die Insolvenz schlittern lassen. Wie die Kleine Zeitung berichtet, wurden beim Bau eines Lebensmittelmarktes Werklohnforderungen zurückgehalten. Der Fall befasst inwzischen das Landesgericht Innsbruck.

Der Forderungsausfall führte zu Liquiditätsproblemen und schränkte auch die Bearbeitung von Neuaufträgen ein. 2016 war die Firma zusätzlich mit Gewährleistungsansprüchen eines Glasproduzenten aus der Slowakei konfrontiert. Das Dach der Halle war teilweise eingestürzt. Der Fehler lag laut einem Sachverständigen allerdings bei einem Subunternehmen. Die Sanierung des Daches nagte allerdings zusätzlich an den Ressourcen des Hallenbauers.

Inzwischen ist das Unternehmen mit 2,4 Millionen Euro im Minus. Auf der Aktiva-Seite stehen 380.000 Euro. 37 Dienstnehmer sind von der Insolvenz betroffen. Beantragt wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverantwortung. Das Unternehmen soll laut Kleine Zeitung nicht weitergeführt werden. Über eine Verwertung des Firmenvermögens wird den rund 133 Gläubigern eine Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren, angeboten.

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