Weni­ger Zwangs­ver­stei­ge­run­gen in Öster­reich

Auch 2016 ist die Anzahl der anberaumten Termine für die Zwangsversteigerung von Liegenschaften weiter zurückgegangen.

In Österreich sind im vergangenen Jahr weniger Liegenschaften unter den Hammer gekommen. Wie der Wiener Immobilienmarktforscher SmartFacts berichtet, gab es 2016 im Vergleich zum Vorjahr fast 23 Prozent weniger Termine für die Zwangsversteigerung von Gewerbeimmobilien. Bei den Liegenschaften insgesamt belief sich der Rückgang auf rund 17 Prozent. Vergleicht man dies mit den Jahren nach der Finanzkrise infolge der Lehman-Pleite, so entspreche das in etwa eine Halbierung der jährlich in Österreich anberaumten Termine.

Das Schätzwertvolumen der zur Zwangsversteigerung anberaumten Liegenschaften beläuft sich im Jahr 2016 auf 359 Millionen Euro, die Anzahl der Termine auf über 1.800. Wertmäßig betrachtet verloren Gewerbeimmobilien und Grundstücke wertmäßig noch stärker als nach Terminanzahl, die Rückgänge betrugen 30 bzw. 28,5 Prozent.

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