Über­nah­me der Sam-Grup­pe ist abge­schlos­sen

Kinen produziert und vertreibt Armaturen und Badaccessoires.

Die Übergabe des insolventen Mendener Badausstatters Sam an einen chinesischen Investor ist unter Dach und Fach.

Die chinesische Kinen-Gruppe will mit der Übernahme des insolventen Mendener Badausstatters Sam langfristig ihr Europa-Geschäft ankurbeln. Die beiden Sam-Standorte an der Horlecke und in Leipzig sollen modernisiert und „wieder wettbewerbsfähig“ gemacht werden. Das kündigte Peter Buik, zukünftiger Sam-Geschäftsführer, auf Anfrage der Westfalenpost an. Inzwischen ist die Übernahme rechtsgültig abgeschlossen. Die Übergabe umfasst sowohl die Produktionsstandorte in Menden und Leipzig als auch die Vertriebsgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kinen produziert und vertreibt Armaturen und Badaccessoires vor allem im asiatischen sowie im ozeanischen Raum. „Durch die strategische Allianz (…) mit Sam ergibt sich eine ideale Ergänzung der Vertriebsaktivitäten in Asien und Europa“, sagte Buik. „Auch bei den Sortimenten gibt es sehr gute Synergieeffekte. Während die internationale Kinen-Gruppe für ihre Stärken und Qualitäten bei Bad- und Küchenarmaturen bekannt ist, ergänzt die Sam-Gruppe durch ihr Know How im Bereich Badaccessoires hervorragend das zukünftige Sortiment der Unternehmensgruppe.“ Düsseldorf soll Sitz der Holding werden, die Zentrale bleibt jedoch in China.

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