Jack Wolfskin will wieder eine breitere Kundenschicht erreichen.

Wegen schwacher Umsätze muss sich die Outdoor-Marke neu erfinden. Dabei setzt das Unternehmen auch auf Social Media.

Outdoor-Marken befinden sich in der Krise – zum einen, weil die robuste Kleidung eine verhältnismäßig lange Lebensdauer hat und preislich so positioniert ist, dass Kunden nicht jedes Jahr ein neues Teil kaufen. Zum anderen, weil modebewusste Städter nicht sonderlich markentreu sind, so die Analyse von W&V. Auch Jack Wolfskin ist von diesem Phänomen betroffen. Das Unternehmen steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Gläubiger, die vor allem aus Hedgefonds bestehen, fordern Schulden ein und drohen mit einer Übernahme.

Weil inzwischen am Markt nur noch jene Marken punkten können, die sich in der Krise neu erfinden und mit Nachhaltigkeit und anderen Besonderheiten hervorstechen, will nun auch Jack Wolfskin sein Image aufbessern und wieder eine breitere Zielgruppe erreichen. Darum setzt das Unternehmen nun auf verschiedene Produktlinien – auf Active Outdoor und Everywear Outdoor. Während ersteres vor allem für die großen Höhen ist, richtet sich Everywear Outdoor an das urbane Umfeld und an Reisende.

Um nicht nur ältere Kunden zu erreichen, setzt der Konzern zudem auf eine neue europaweite Social-Media-Kampagne. Unter dem Motto „Go Back Pack“ sind Globetrotter dazu aufgerufen, eine Flagge, die sie beim Kauf eines Produkte bekommen, auf ihren Reisen in die Kamera zu halten und sich so zu filmen. Die besten Einsendungen bekommen den Einkaufswert zurück. Influencer machen in den sozialen Medien auf die Kampagne aufmerksam.

Bild: Jack Wolfskin

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