Die Leipziger Verlagsgruppe plant die Sanierung.

Die Leipziger Verlagsgruppe Seemann Henschel hat Insolvenz angemeldet. Nun ist die Sanierung der Firma geplant.

Hohe Rückzahlungsforderungen der VG Bild-Kunst und der VG Wort sowie strukturelle Veränderungen in der Buchhandelslandschaft haben die Leipziger Verlagsgruppe Seemann Henschel in eine finanzielle Schieflage schlittern lassen. Wie Buchreport berichtet, hat die Gruppe Anfang März Insolvenz angemeldet. Der Geschäftsbetrieb soll im Rahmen des Insolvenzantragsverfahrens fortgeführt werden. Eine Sanierung des Unternehmens sei in Planung.

Zur Verlagsgruppe Seemann Henschel gehört der nach eigenen Angaben älteste deutsche Kunstbuchverlag E.A. Seemann und die Verlage Henschel, Edition Leipzig sowie Koehler & Amelang. In der vergangenen Woche wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Axel Roth von der Kanzlei Thierhoff Müller zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Roth zeigte sich nach ersten Gesprächen mit den Mitarbeitern und Geschäftsführern zuversichtlich, „dass eine nachhaltige Sanierung gelingen kann“.

Der Beitrag Seemann Henschel ist zahlungsunfähig erschien zuerst auf return – Magazin für Transformation und Turnaround.