Roeckl mel­det Insol­venz in Eigen­ver­ant­wor­tung an

Roeckl stellt hochwertige Lederhandschuhe und Accessoires her.

Der Münchner Handschuhhersteller wird in Deutschland sieben seiner Standorte schließen und 45 Angestellte entlassen. 

Das Modeunternehmen Roeckl Handschuhe & Accessoires GmbH und Co. KG hat am 21. März Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, berichtet W & V. In Deutschland sollen sieben der 19 Standorte geschlossen und 45 der insgesamt 200 Mitarbeiter entlassen werden. Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, wolle sich das Unternehmen auf Haupt- und Großstädte, die Internationalisierung und den Ausbau eines saisonübergreifenden Geschäftsmodells konzentrieren.

Deswegen habe sich das Unternehmen für die Insolvenz in Eigenverwaltung entschieden. Laut Roeckl sind die Löhne und Gehälter der restlichen Mitarbeiter gesichert. Die 2003 aus dem gleichen Familienunternehmen hervorgegangene Roeckl Sporthandschuhe GmbH & Co. KG ist derweil von der Insolvenz „in keinerlei Weise“ betroffen.

 

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