René Lezard muss Insol­venz anmel­den

Die René Lezard-Gruppe ist Hersteller qualitativ hochwertiger Damen- und Herrenbekleidung.

Das Refinanzierungskonzept ist gescheitert. Nun soll die Sanierung über ein Schutzschirmverfahren fortgesetzt werden.

Die Pleitewelle in der Modebranche setzt such fort: Die René Lezard Mode GmbH hat einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Damit zog der Bekleidungsanbieter die Konsequenz aus dem erneuten Scheitern seines Refinanzierungskonzepts, wie Fashion United berichtet. „Im Rahmen des laufenden Restrukturierungsprozesses hat ein Investor, mit dem sich die René Lezard Mode GmbH in fortgeschrittenen Verhandlungen über Teile der Finanzierung der laufenden Restrukturierung befand, die Verhandlungen abgebrochen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Geschäftsführung wolle nun die laufenden Sanierungsbemühungen im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens fortsetzen.

René Lezard hatte sich seit Monaten bemüht, ein Refinanzierungskonzept für seine auslaufende Bankenfinanzierung auf die Beine zu stellen. Eine Schlüsselrolle war dabei einem Investor zugedacht, der die bestehenden Verbindlichkeiten übernehmen sollte. Aber bereits im vergangenen Herbst hatten die Bemühungen einen Rückschlag erlitten, als ein erster potenzieller Investor kurzfristig absprang.Der Ausstieg eines weiteren potenziellen Geldgebers führte nun zur Insolvenz.

Die René Lezard-Gruppe mit 450 Mitarbeitern ist nach eigenen Angaben ein Hersteller qualitativ hochwertiger Damen- und Herrenbekleidung. Sie wurde 1978 von dem Geschäftsmann Thomas Schaefer gegründet. René Lazard ist neben dem Heimatmarkt Deutschland auch im Ausland aktiv, etwa in Europa, dem Mittleren Osten und den USA.

Foto: René Lezard

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