Neu­er Mas­ter­stu­di­en­gang: Insol­venz und Sanie­rung

Der neue Studiengang soll eine Lücke schließen.

Ab dem Sommersemester bietet die Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf den weiterbildenden Masterstudiengang an.

Das Insolvenz- und Sanierungsrecht hat sich zu einer eigenständigen und überaus dynamischen rechtlichen Spezialmaterie entwickelt. Die reguläre Juristenausbildung deckt weder dieses Rechtsgebiet ab, noch vermittelt sie den Absolventen die betriebswirtschaftlichen Grundlagen, die für das Verständnis und die praktische Bewältigung der einschlägigen Probleme erforderlich sind. Um diese Lücke zu schließen, bietet die Juristische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf den weiterbildenden Masterstudiengang „Insolvenz und Sanierung“ für Hochschulabsolventen aus dem Bereich der Rechtswissenschaft an. Die Absolventen sollen durch spezialisierte Intensivkurse auf einschlägige Tätigkeiten in der Verwaltungs- und Beratungspraxis sowie generell in der Anwaltschaft, in Unternehmen, in Gerichten oder Behörden vorbereitet werden.

Die Teilnehmer des weiterbildenden Masterstudiengangs erwerben umfangreiche theoretische Kenntnisse auf den Gebieten des Insolvenzrechts – einschließlich Arbeitsrecht in der Insolvenz, Gesellschaftsrecht in der Insolvenz sowie Insolvenzstrafrecht – und des Insolvenzverfahrensrechts, des Steuerrechts und des Sanierungs- und Restrukturierungsrechts. Sie lernen die in der Praxis entwickelten und erprobten Lösungen kennen. Vermittelt werden außerdem die erforderlichen betriebswirtschaftlichen Grundlagen wie Buchführung, Bilanzierung, Bilanzanalyse, Rechnungslegung in der Insolvenz und betriebswirtschaftliche Fragen der Sanierung. Der wissenschaftlichen Vertiefung des Stoffes dienen zwei Seminare und eine Masterarbeit.

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