Madsack ver­lässt end­lich die Ver­lust­zo­ne

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung und Neue Presse gehören zu den Flaggschiffen der niedersächsischen Zeitungsgruppe.

Die Restrukturierung zeigt Wirkung: Die Mediengruppe schreibt nach verlustreichen Jahren wieder schwarze Zahlen.

Der von Verlagschef Thomas Düffert eingeleitete Umbau der Madsack Mediengruppe im Rahmen der Agenda „Madsack 2018“ trägt erste wirtschaftlich Früchte. Das regionale Medienhaus kehrte 2015 in die Gewinnzone zurück, berichtet Meedia. Demnach steigerte das Unternehmen 2015 den Jahresüberschuss im Konzern auf 7,128 Millionen Euro. 2014 machte der Verlag noch 1,11 Millionen Euro Miese – 2013 war das Minus sogar noch höher. Für 2016 hingegen rechne die Mediengruppe mit deutlichem Gewinnzuwachs.

Ende Oktober 2013 hatte Unternehmenschef Thomas Düffert die Madsack Mediengruppe radikal neu ausgerichtet. Der ehemalige Gruner + Jahr-Manager straffte die Organisationsstrukturen, verschlankte die Redaktionen und entwickelte neue Geschäftsfelder. „Mit einer neuen Organisationsstruktur im Konzern werden die Größenvorteile der Mediengruppe konsequent ausgeschöpft. Sämtliche überregionalen Leistungen werden künftig auf Konzernebene gesteuert und, wo sinnvoll, auch zentral erbracht“, beschrieb damals der Medienmanager die neue Strategie, die er dem Namen „Madsack 2018“ gab.

Bild: Tim Reckmann/ Pixelio.de

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