Gar­de­ro­ben­her­stel­ler Reco ist zah­lungs­un­fä­hig

Der Möbelindustrie insgesamt geht es gut.

Nach der ersten Insolvenz im Jahr 2009 musste der Dielen- und Garderobenhersteller nun erneut Insolvenz anmelden.

Der in Oelde ansässige Dielen- und Garderobenhersteller Reco hat beim Amtsgericht Münster Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Norbert Küpper bestellt, berichtet Euwid. Es ist nicht die erste Pleite: 2009 mussten die Reco Wohnmöbel GmbH und die Winterberger Holzmanufaktur GmbH schon einmal Insolvenz anmelden. Mit der jetzt erneut insolventen Reco GmbH und der Winterberger Werkstätten GmbH wurden damals für beide Unternehmen Auffanggesellschaften gegründet.

Insgesamt geht es der Möbelindustrie allerdings gut. Im vergangenen Jahr erreichten die deutschen Möbelexporte mit 10,4 Milliarden Euro einen Rekordwert. Gegenüber dem Jahr zuvor seien die Ausfuhren damit noch einmal um 1,3 Prozent angestiegen, berichtete der Verband der deutschen Möbelindustrie VDM. Deutlich gestiegen sei mit einem Plus von 13,7 Prozent vor allem die Nachfrage aus Tschechien sowie aus den Niederlanden (plus 8,6 Prozent) und Spanien (plus 5,8 Prozent). Wichtigste Abnehmerländer seien jedoch weiterhin Frankreich, die Schweiz und Österreich. Rückgänge habe es dagegen bei den Exporten in außereuropäische Länder wie die USA, China oder Russland gegeben.

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