FSV Frank­furt mel­det Insol­venz an

Der Verein hat drei Millionen Euro Schulden.

Der FSV ist zahlungsunfähig und hat Insolvenzantrag gestellt. Der Abstieg in die Regionalliga scheint unausweichlich.

Der FSV Frankfurt hat am Dienstag einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Auf einer klubinternen Krisensitzung am Montagnachmittag soll das neue Präsidium um Michael Görner und Stephan Siegler zu diesem Schritt geraten haben, meldet der Hessische Rundfunk: Nur einen Tag später wurden die Pläne in die Tat umgesetzt. „Für die FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH wurde heute wegen Zahlungsunfähigkeit ein Antrag aus Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim zuständigen Amtsgericht gestellt“, hieß es.

Schon länger ist bekannt, dass die Bornheimer Verbindlichkeiten von rund drei Millionen Euro belasten. Der Gang zum Insolvenzgericht sei daher unumgänglich gewesen. Ein Insolvenzverwalter muss sich nun um den Schuldenschnitt kümmern. Die finanzielle Schieflage dürfte sich auch auf die sportliche Situation des FSV auswirken. Wie schon dem VfR Aalen werden dem Tabellen-19. der 3. Liga voraussichtlich noch in dieser Saison neun Punkte abgezogen. Damit ist der Abstieg des Traditionsklubs in die Regionalliga wohl unvermeidlich.

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