Flexstrom-Gläubiger warten weiter auf ihr Geld.

Nach der Pleite des Berliner Stromanbieters müssen die 835.000 Gläubiger mindestens bis 2019 auf ihr Geld warten.

Die Pleite des Berliner Stromanbieters Flexstrom gehört zu den größten Insolvenzverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Zahlreiche Kunden hatten auf billige Strompreise gehofft – und im Gegenzug Geld lange im Voraus gezahlt. Mit der Insolvenz war dies zunächst jedoch verloren. Und wie die die Insolvenzverwalter laut rbb nun mitteilten, wird es wohl auch noch eine ganze Weile dauern, bis die Betroffenen ihr Geld wiedersehen.

Mit einem Abschluss des Verfahrens könne nicht vor Ende 2019 gerechnet werden, teilte die zuständige Kanzlei mit. Grund dafür seien Fristen und Termine, die Gerichte für laufende Prozesse festlegten. Vier Jahre nach der Zahlungsunfähigkeit ist somit noch immer nicht klar, wie viel von ihrem Geld die Ex-Kunden überhaupt zurück bekommen werden.

Im April 2013 mussten die Flexstrom-Gründer Insolvenz anmelden – und hinterließen offene Forderungen in Höhe von etwa 570 Millionen Euro. Diese Zahl könnte sich bis zum Ende des Verfahrens noch erhöhen. 835.000 Gläubiger sind von der Flexstrom-Pleite betroffen, die meisten davon sind ehemalige Kunden.

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