Die Star Agro befasst sich primär mit dem Handel von Parallelimportprodukten von Pflanzenschutzmitteln.

Schulden in Höhe von 15,87 Millionen Euro belasten das Unternehmen. Darum hat das Finanzamt Insolvenzantrag gestellt.

Die steirische Star Agro Analyse und Handels GmbH mit Sitz in Allerheiligen ist aufrgund immenser Schulden in die Pleite geschlittert und hat ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung angemeldet, berichtet der Kurier. Das Finanzamt hatte den Konkursantrag gestellt. Von der Pleite sind elf Mitarbeiter und 36 Gläubiger betroffen. Den Gläubigern werden 20 Prozent Quote geboten. Auch gegen das verbundene Unternehmen TBH Agro Chemie GmbH soll es einen Insolvenzantrag geben.

Im Geschäftsjahr 2015/16 war der Umsatz von zuvor 34 Millionen auf 22,8 Millionen Euro eingebrochen. Zugleich wurde ein Verlust in Höhe von 900.000 Euro eingefahren. Im Winter 2015/2016 soll mussten aufgrund eines Frostschadens in einem LagerWaren im Wert von rund zwei Millionen Euro entsorgt werden. Das soll dazu beigetragen haben, dass die Star Agro inzwischen zahlungsunfähig und überschuldet ist. Die Verbindlichkeiten werden mit 15,869 Millionen Euro beziffert.

Laut dem Gläubigerschutzverband AKV wird eine Fortführung des Unternehmens im Rahmen des Insolvenzverfahrens angestrebt, wobei das Unternehmen durch die in den vergangenen Monaten eingeleiteten massiven Restrukturierungsmaßnahmen derzeit operativ gewinnbringend zu führen sein soll.  „Eine Entschuldung soll durch den oben angeführten Sanierungsplanvorschlag erfolgen. Ein genauer Vermögensüberblick wird insbesondere auch im Hinblick auf die massive Überschuldung erst zu schaffen sein“, heißt es. Für den Fortbetrieb wurden von dritter Seite 50.000 Euro hinterlegt. Die Gläubigerquote und die Verfahrenskosten sollen aus dem laufenden Betrieb erwirtschaftet werden.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de

Der Beitrag Die Star Agro Analyse und Handels GmbH ist insolvent erschien zuerst auf return – Magazin für Transformation und Turnaround.