Dr. Peter Gocke ist CDO

Die Charité in Berlin wappnet sich für die Zukunft und hat eine Stabsstelle „Digitale Transformation“ eingerichtet.

Die Charité ist das erste Universitätsklinikum und eines der wenigen deutschen Unternehmen, das nun einen Chief Digital Officer (CDO) beschäftigt. Dr. Peter Gocke hat diese Position und damit die Leitung der neu eingerichteten Stabsstelle „Digitale Transformation“ übernommen.

Ein Schwerpunkt der Arbeit des CDO werde die koordinierte Digitalisierung und Integration der administrativen, klinischen und wissenschaftlichen Prozesse sein, damit die Charité ihre universitätsmedizinischen Aufgaben in Krankenversorgung, Forschung und Lehre effizient und nachhaltig wahrnehmen kann, hieß es. Gocke berät den Vorstand zur digitalen Transformation und entwickelt in Koordination mit den beteiligten Fachbereichen eine entsprechende Strategie sowie einen Plan zu deren Umsetzung. „Wir freuen uns, mit Dr. Gocke einen ausgewiesenen Experten auf dem Fachgebiet der Digitalisierung gefunden zu haben, der als Mediziner zudem die Besonderheiten und Abläufe eines Krankenhauses versteht“, betont Astrid Lurati, Direktorin des Klinikums.

Gocke sagte, er habe es sich zum Ziel gesetzt, die Charité nachhaltig als führende Institution für die digitale Zukunft des Gesundheitswesens zu etablieren. Dabei sei die Sicherheit der Daten der Patienten für alle Mitarbeiter stets im Fokus ihres Handelns. Der promovierte Mediziner und Radiologe war seit 2003 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) als Chief Information Officer und Leiter des Geschäftsbereichs IT tätig. Seit 2012 war Gocke Direktor it und Prozess-Management bei einem großen medizinisch-diagnostischen Dienstleister in Hamburg.

Foto: privat

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