Die AWO Mülheim will sich neu aufstellen.

Mitarbeiter des insolventen AWO Kreisverbands Mülheim bekommen weiter Geld. Doch es gibt Absprachen mit der Stadt.

Offener Ganztag an den Schulen, Schwangerschaftskonfliktberatung, Drogenhilfe und Jugendarbeit: Die Angebote des AWO Kreisverbands Mülheim laufen nach Angaben von Radio Mülheim trotz der Insolvenz ganz normal weiter. Allerdings habe die Stadt wegen der aktuell Situation Absprachen für die Zusammenarbeit getroffen. Dienstleistungen werden demnach neuerdings monatlich gezahlt – und zwar immer erst, wenn die Aufgabe erfüllt ist. Vorschüsse werden nicht gewehrt. Die Schieflage der Arbeiterwohlfahrt dürfe nicht durch die Stadt finanziert werden, heißt es aus dem Rathaus. Laut der Gewerkschaft Verdi sind durch die Insolvenz weder Jobs noch Gehälter der 220 Mitarbeiter in Gefahr.

Der Kreisverband hatte bereits Ende vergangenen Jahres Insolvenz beantragt und will sich nun durch ein Eigenverwaltungsverfahren sanieren. „Mit der Eigenverwaltung verfolgen wir das Ziel, den Verein fortzuführen und nachhaltig zu sanieren. Deshalb laufen alle Projekte weiter wie bisher. Insbesondere ist gewährleistet, dass sämtliche Spenden auch weiterhin zweckentsprechend verwendet werden“, erklärte Geschäftsführer Lothar Fink damals.

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